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Fachberater für Unternehmensnachfolge (DStV e.V.) 2009/2010

15.-18. Lehrgang in Düsseldorf/Neuss, München, Berlin und Frankfurt/Main (Herbst 2009 bis Juni 2010)

In Kooperation mit
Deutsches Steuerberaterinstitut e.V.
Deutsches Steuerberaterinstitut e.V.


Fachliche Leitung


Unternehmensnachfolgeberatung ist der Wachstumsmarkt der Zukunft. Die fachübergreifende Beratung des Mandanten über die Gestaltungsmöglichkeiten bei der Unternehmensnachfolge ist eine typische Aufgabe des steuerlichen Beraters. Die Anwaltschaft hat mit Verabschiedung des Rechtsdienstleistungsgesetzes (RDG) zum 1. Juli 2008 ihr außergerichtliches Rechtsberatungsmonopol verloren.

Als StB/vBP/WP haben Sie einen unschätzbaren Wettbewerbsvorteil: Sie genießen das Vertrauen Ihrer Mandanten und kennen seine Verhältnisse. In allen Fragen der Unternehmensnachfolge werden die Mandanten deshalb zuerst Ihren Rat suchen. Dokumentieren Sie Ihre Kompetenz durch den Titel „Fachberater für Unternehmensnachfolge (DStV e.V.)“, der Ihnen völlig neue Marketingmöglichkeiten eröffnet.

Der Zertifizierungslehrgang ist speziell zugeschnitten auf die steuerberatenden und wirtschaftsprüfenden Berufe. Er wurde bislang von mehr als 500 Teilnehmern besucht und deckt alle beratungsrelevanten Felder der Unternehmensnachfolge ab (Gesellschaftsrecht, Erb- & Familienrecht, Arbeitsrecht sowie die zugehörigen Aspekte des allgemeinen Zivilrechts).

Die fachliche Leitung liegt in den Händen bundesweit renommierter Experten:

  • Dr. Sebastian Spiegelberger, Notar, Rosenheim, Autor des Standardwerks „Unternehmensnachfolge“
  • Prof. Dr. Dagmar Gesmann-Nuissl, Professorin am Lehrstuhl für Zivil- und Wirtschaftsrecht der Technischen Universität Kaiserslautern, Fachgebiet Unternehmensrecht.
  • Wolfgang Fahlbusch, Rechtsanwalt, Berlin, langjähriger Dozent in der Fachanwaltsausbildung der DeutschenAnwaltAkademie

Sie und das gesamte Dozententeam werden Sie – ohne Zeitdruck und neben Ihrer beruflichen Praxis – zum Erwerb des Titels „Fachberater für Unternehmensnachfolge (DStV e.V.)“ führen.

Rufen Sie uns an, wenn Sie Fragen haben. Termine der Infoveranstaltungen finden Sie hier.


Lehrgangskonzeption
  • 7 Unterrichtseinheiten – 18 Unterrichtstage, 120 Zeitstunden
  • Kurszeiten: 9 - 12.15 Uhr, 13.30 - 17.30 Uhr
  • Leistungskontrollen (LK): Samstag 9.30 - 12.00 Uhr

Inhalte und Dozenten

UNF 1 (3-tägig)

Grundlagen des Erbrechts – Gestaltung von Testamenten und Erbverträgen – Unternehmensnachfolge und Pflichtteilsrecht – Erbengemeinschaften

Uwe Gottwald, Vorsitzender Richter am Landgericht Koblenz
Dr. Manuel Tanck, Fachanwalt für Erbrecht, Tanck Rechtsanwälte, Mannheim

UNF 2 (3-tägig)

Gesellschaftsverträge – Vertragsgestaltung des Unternehmens – Eheverträge des Unternehmers – Vorsorgevollmachten – Beteiligung Minderjähriger – Gestaltungsalternativen und Vertragsklauseln

Wolfgang Fahlbusch, Rechtsanwalt, langjähriger Dozent in der Fachanwaltsausbildung der DeutschenAnwaltAkademie sowie der Prüfer der Deutschen Bundesbank und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, mönigundpartner, Berlin
Dr. Michael Bonefeld, Fachanwalt für Erb- und Familienrecht, München

UNF 3 (3-tägig)

Vorweggenommene Erbfolge – lebzeitige Übertragung – Testamentsvollstreckung im Unternehmensbereich

Dr. Sebastian Spiegelberger, Notar a.D., Rosenheim
Eberhard Rott, Fachanwalt für Erbrecht, Fachanwalt für Steuerrecht, HÜMMERICH legal Rechtsanwälte, Bonn

UNF 4 (2-tägig)

Fremdmanagement – Management-Buy-Out / Buy-In – Unternehmens- & Industrieverkauf (vorvertragliche Maßnahmen und Vertragsgestaltung, insbesondere Asset-Deal, Share-Deal; Optionsrechte) – Börsengang

Prof. Dr. Dagmar Gesmann-Nuissl, Rechtsanwältin, Technische Universität Kaiserslautern

UNF 5 (2-tägig)

Arbeitsrechtliche Fragen – Stiftung als Instrument der Nachfolgeplanung (insbesondere gemeinnützige Stiftungen und Familienstiftungen, einschl. Kapitalgesellschaften)

Dr. Wienhold Schulte, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Fachanwalt für Verwaltungsrecht, Notar, Schulte & Karlsfeld, Münster
Dr. Sebastian Spiegelberger, Notar a.D., Rosenheim

UNF 6 (3-tägig)

Betriebswirtschaftliche Probleme der Unternehmensnachfolge (Finanzierung, Investition, Unternehmensbewertung)

Prof. Dr. Hartmut Bieg, Universität des Saarlandes, Saarbrücken
Prof. Dr. Bernd von Eitzen, Wirtschaftsprüfer/Steuerberater, Dipl. Kaufmann, Professur für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Wirtschaftsprüfung und Steuerrecht, Mönchengladbach

UNF 7 (2-tägig)

Steuerrechtliche Probleme der Unternehmensnachfolge – Wiederholung und Vertiefung: ausgewählte Schwerpunkte der Gestaltungsberatung bei der Unternehmensnachfolge

Peter Schnabel, Steuerberater, Dipl.-Kfm., fachlicher Leiter der Fachanwaltsausbildung der DeutschenAnwaltAkademie im Steuerrecht, München
Dr. Sebastian Spiegelberger, Notar a.D., Rosenheim


Kursorte und Termine

Der Wechsel zwischen den Kursorten ist problemlos möglich, da alle Unterrichtseinheiten und ihre Dozenten identisch sind.

Die Unterrichtseinheit UNF 7 (Steuerfragen sowie Wiederholung & Vertiefung) findet zentral in Frankfurt statt.

Düsseldorf/Neuss

UNF 124.09.2009 - 26.09.2009Düsseldorf, Lindner Hotel Airport
UNF 228.10.2009 - 30.10.2009Düsseldorf, Park Inn Düsseldorf Süd
UNF 303.12.2009 - 05.12.2009Düsseldorf, Park Inn Düsseldorf Süd
LK 120.02.2010Neuss, Novotel am Rosengarten
UNF 411.03.2010 - 12.03.2010Düsseldorf, Park Inn Düsseldorf Süd
UNF 615.04.2010 - 17.04.2010Neuss, Novotel am Rosengarten
UNF 504.06.2010 - 05.06.2010Düsseldorf, Park Inn Düsseldorf Süd
UNF 717.06.2010 - 18.06.2010Frankfurt, SAALBAU Gallus
LK 226.06.2010Düsseldorf, Park Inn Düsseldorf Süd
 

München

UNF 108.10.2009 - 10.10.2009München, Forum am Deutschen Museum
UNF 312.11.2009 - 14.11.2009München, Forum am Deutschen Museum
UNF 210.12.2009 - 12.12.2009München, Forum am Deutschen Museum
LK 120.02.2010München, Forum am Deutschen Museum
UNF 518.03.2010 - 19.03.2010München, Forum am Deutschen Museum
Bitte beachten Sie: der Unterrichtstag von Herrn Dr. Spiegelberger wurde vom 20.03. auf den 18.03.2010 vorverlegt. 
UNF 422.04.2010 - 23.04.2010München, Forum am Deutschen Museum
UNF 613.05.2010 - 15.05.2010München, Forum am Deutschen Museum
UNF 717.06.2010 - 18.06.2010Frankfurt, SAALBAU Gallus
LK 226.06.2010München, Holiday Inn Munich-Schwabing
 

Berlin

UNF 114.10.2009 - 16.10.2009Berlin, Park Inn Berlin City-West
UNF 219.11.2009 - 21.11.2009Berlin, Park Inn Berlin City-West
UNF 328.01.2010 - 30.01.2010Berlin, Haus der Verbände
LK 120.02.2010Berlin, Haus der Verbände
UNF 404.03.2010 - 05.03.2010Berlin, Haus der Verbände
UNF 529.04.2010 - 30.04.2010Berlin, Haus der Verbände
UNF 627.05.2010 - 29.05.2010Berlin, Haus der Verbände
UNF 717.06.2010 - 18.06.2010Frankfurt, SAALBAU Gallus
LK 226.06.2010Berlin, Haus der Verbände
 

Frankfurt a.M.

UNF 104.11.2009 - 06.11.2009Offenbach, Achat Plaza
UNF 203.12.2009 - 05.12.2009Offenbach, Achat Plaza
UNF 304.02.2010 - 06.02.2010Offenbach, Achat Plaza
LK 120.02.2010Offenbach, Achat Plaza
UNF 419.03.2010 - 20.03.2010Offenbach, Achat Plaza
Bitte beachten Sie: der Unterrichtstag von Frau Professor Gesmann-Nuissl wurde vom 18.03. auf den 20.03.2010 verlegt. 
UNF 622.04.2010 - 24.04.2010Offenbach, Achat Plaza
UNF 528.05.2010 - 29.05.2010Offenbach, Achat Plaza
UNF 717.06.2010 - 18.06.2010Frankfurt, SAALBAU Gallus
LK 226.06.2010Offenbach, Achat Plaza
 

Kursunterlagen
  • Skripten mit Fallbeispielen, Übersichten, Checklisten (12 Bände)
  • Musterverträge und Vertragsklauseln
  • Fallstudie Unternehmensnachfolge

Die Seminarunterlagen stehen nach Anmeldebestätigung online zum Download zur Verfügung (mit Teilnehmerpasswort).


Gebühr

(zzgl. MwSt.)

€ 3.500,- Mitglieder der DStV-Verbände

€ 3.800,- alle anderen Teilnehmer

€ 120,- Teilnahme an den beiden Leistungskontrollen

Die Gebühr ist zahlbar nach Erhalt der Anmeldebestätigung/Rechnung oder in 2 Teilbeträgen (nach Anmeldebestätigung/Rechnung sowie 10 Tage vor der vierten Unterrichtseinheit).

Sonderrabatt: 15% für den zweiten und weitere Teilnehmer aus einer Kanzlei oder ehemalige Teilnehmer eines anderen DStV-Fachberaterlehrgangs

Kostenlos: Zugang zum juris Fachportal Steuerrecht für die Dauer des Fachlehrgangs (siehe Anmeldung).


Erwerb der Fachberaterbezeichnung

Nach erfolgreicher Teilnahme am Lehrgang und den Leistungskontrollen (zwei 2,5-stündige Aufsichtsarbeiten) verleiht der Deutsche Steuerberaterverband bei Vorliegen der erforderlichen Nachweise über praktische Erfahrungen auf Antrag die Bezeichnung „Fachberater für Unternehmensnachfolge (DStV e.V.)“.

Wichtig: Die Bezeichnung „Fachberater für ... (DStV e.V.)“ darf geführt und werblich genutzt werden (vgl. Pressemitteilung der BStBK und des DStV vom 9. April 2008 – www.fachseminare-von-fuerstenberg.de/mitteilungen).

Die Fachberaterrichtlinien des DStV (www.dstv.de) verlangen die Zulassung nach § 3 StBerG sowie den Nachweis besonderer theoretischer Kenntnisse und praktischer Er­fah­­rungen auf dem Gebiet der Unternehmensnachfolge.

  1. Der Nachweis besonderer theoretischer Kenntnisse wird er­bracht durch die erfolgreiche Teilnahme an einem vom DStV anerkannten oder vom DStI und seinen Mitgliedsverbänden veranstalteten Fachlehrgang. Dieser muss eine Mindestdauer von 120 Zeitstunden in allen relevanten Bereichen des Fachgebiets umfassen. Die erfolgreiche Teilnahme ist durch zwei bestandene schriftliche Klausurarbeiten nachzuweisen, die insgesamt eine Bearbeitungszeit von mindestens 270 Minuten umfassen.
  2. Der Nachweis besonderer praktischer Erfahrungen ist erst bei Antragstellung gegenüber dem Fachausschuss des DStV zu führen. Er verlangt eine vor der Antragstellung durchgängig mindestens drei Jahre ausgeübte Tätigkeit als Person nach § 3 StBerG und zwei Fälle, die der Antragsteller persönlich auf dem Gebiet der Unternehmensnachfolge bearbeitet hat* oder fünf Fälle bei weniger als durchgängig dreijähriger Berufstätigkeit.

[Als Fall kann beispielsweise gelten: Ausgeübte Unternehmensnachfolgeberatung oder auf das Fachgebiet bezogene Tätigkeiten, die dieser in ihrem Schwierigkeitsgrad mindestens entsprechen (z.B. Planung und Gestaltung der Nachfolge unter steuerlichen, betriebswirtschaftlichen, gesellschaftsrechtlichen, erb- oder familienrechtlichen Gesichtspunkten), gutachterliche Tätigkeit (z.B. zur Unternehmensbewertung oder im Zusammenhang mit Unternehmenskauf oder -veräußerung)]

*zum Erwerb der Fachberaterqualifikation und zum Nachweis praktischer Fälle durch die Tätigkeit als angestellter Syndikus (§ 58 StBerG neu) geben wir in der Infoveranstaltung die erforderlichen Informationen.


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