Dr. Stephan Hammer

Dr. Stephan Hammer
Richter am Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg, Berlin

Seminar / Fachgebiet

Dozent im FamRZ-Fachanwaltslehrgang Familienrecht

 

Dr. Stephan Hammer beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit dem Kindschaftsrecht, einschließlich des Abstammungsrechts und des Vormundschafts- und Pflegschaftsrechts. Er promovierte zum Thema „Elternvereinbarungen im Sorge- und Umgangsrecht“, hat mehrere grundlegende Aufsätze zu Fragen des Sorge- und Umgangsrechts verfasst und kommentiert das Verfahren in Kindschaftssachen und das Vollstreckungsrecht in dem Kommentar „Prütting/Helms, FamFG“.

Er ist seit 2008 Familienrichter und war von 2014 bis 2017 an das BMJV abgeordnet und dort Referent im Referat „Kindschaftsrecht“, wo er u.a. den Arbeitskreis „Abstammungsrecht“ betreute. Er ist Mitglied der Reformkommission des Deutschen Familiengerichtstages und der Arbeitsgruppe „Sorge und Umgangsrecht“ des BMJV.

Er ist Mitherausgeber und weiterer Schriftleiter der FamRZ und dort insbesondere für die Rechtsprechung zum Kindschaftsrecht, Abstammungsrecht, Vormundschafts- und Pflegschaftsrecht zuständig.

Dr. Stephan Hammer ist seit vielen Jahren als Dozent in der Anwalts- und Richterfortbildung sowie der Fortbildung von Mitarbeitern der Jugendämter und von Verfahrensbeiständen tätig.

Ausbildung & frühere Tätigkeiten

  • 1. und 2. Juristisches Staatsexamen in Freiburg
  • Ausbildung zum Mediator
  • Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für ausländisches und internationales Privatrecht der Universität Freiburg
  • Seit 2006 Richter, seit 2007 Familienrichter am Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg in Berlin
  • 2014 bis 2017 Referent im BMJV, Referat Kindschaftsrecht, dort u.a. Betreuung des Arbeitskreises „Abstammungsrecht“
  • 2017 bis 2018 Erprobung beim Kammergericht Berlin, 19. ZS (zugleich Senat für Familiensachen)
  • Mitherausgeber und weiterer Schriftleiter der FamRZ, zuständig insbesondere für die Rechtsprechung zum Kindschaftsrecht, Abstammungsrecht, Vormundschafts- und Pflegschaftsrecht

 

Veröffentlichungen

  • Mit-Autor im Kommentar Prütting/Helms, FamFG, Kommentierung der §§ 35, 86-96a FamFG (Vollstreckung) sowie §§ 151-168a FamFG (Kinschaftssachen), zuletzt 4. Aufl. 2018
  • Überlegungen zu einer grundlegenden Reform des Sorge- und Umgangsrechts, FamRZ 2018, 229
  • Die Rollen des Jugendamtes in Kindschaftssachen, FamRZ 2017, 1904
  • Elternvereinbarungen über den Verbleib und die Finanzierung der Kinder in: Bayer/Koch, Scheidungsfolgenvereinbarungen, 2016, S. 75-110
  • Die gerichtliche Anordnung des Wechselmodells, FamRZ 2015, 1433
  • Das BVerfG, die Familiengerichte und die Jugendämter auf der Suche nach dem rechten Maß im Kindesschutz, FF 2014, 428
  • Das neue Verfahren betreffend das Umgangs- und Auskunftsrecht des leiblichen, nicht rechtlichen Vaters, FamRB 2013, 298.
  • Die gerichtliche Billigung von Vergleichen nach § 156 Abs. 2 FamFG, FamRZ 2011, 1268
  • Die rechtliche Verbindlichkeit von Elternvereinbarungen, FamRZ 2005, 1209
  • Elternvereinbarungen im Sorge- und Umgangsrecht, 2004 (Dissertation)
  • sowie zahlreiche Entscheidungsanmerkungen

 

Vorträge & Mitgliedschaften

  • Mehrfache Vortragstätigkeit in der Anwaltsausbildung, Richterausbildung, Fortbildung von Mitarbeitern der Jugendämter und von Verfahrensbeiständen
  • Mitglied der Wissenschaftlichen Vereinigung für Familienrecht
  • Mitglied des DFGT, Mitglied der Reformkommission des DFGT
  • Mitglied der Arbeitsgruppe „Sorge- und Umgangsrecht“ im BMJV