Kryptowerte in der Insolvenz: Was zur Masse gehört, muss erst gefunden werden
Bitcoin, Ethereum, Token, Wallets, NFTs oder Exchange-Konten können in Insolvenzverfahren erhebliche Vermögenswerte darstellen. In der Praxis werden sie jedoch oft zu spät erkannt, technisch falsch eingeschätzt oder rechtlich unsicher behandelt. Für Insolvenzverwalter, Sachbearbeiter und insolvenzrechtlich tätige Berater entsteht damit ein konkretes Risiko: Vermögenswerte bleiben unentdeckt, Zugriffsmöglichkeiten werden versäumt oder Transaktionen können nicht nachvollzogen werden.
Das Online-Live-Webinar zeigt, worauf es bei Kryptowerten und digitalen Vermögenswerten im Insolvenzverfahren ankommt. Die Teilnehmenden erfahren, welche Fragen im Erstgespräch gestellt werden sollten, welche digitalen Spuren auf Krypto-Assets hindeuten und wie Wallets, Token, Blockchain-Adressen und Transaktionsverläufe grundsätzlich einzuordnen sind.
Neben der Abgrenzung digitaler Vermögenswerte und Krypto-Assets behandelt das Webinar die forensische Nachverfolgung von Kryptowerten, die Zusammenarbeit mit Spezialisten, Sicherheits- und Betrugsrisiken sowie praktische Ermittlungen im Internet. Auch die vollstreckungs- und insolvenzrechtliche Einordnung und Anfechtungsfragen nach §§ 129 ff. InsO werden praxisnah aufgegriffen.
Mit Albert Quehenberger und Christian Weiß verbindet das Seminar Blockchain-Forensik mit insolvenzrechtlicher Erfahrung. Dadurch erhalten die Teilnehmenden keine allgemeine Krypto-Einführung, sondern eine gezielte Praxisschulung für Verfahren, in denen digitale Vermögenswerte erkannt, gesichert und rechtlich bewertet werden müssen.