Praxis-Update und persönlicher Austausch im Kreis spezialisierter Berater
Krypto-Mandate bringen steuerliche und rechtliche Risiken mit sich, die in der Praxis häufig unterschätzt werden: uneinheitliche Rechtsprechung, fehleranfällige Steuerreports und zunehmende steuerstrafrechtliche Prüfungen. Wer hier unsauber arbeitet, riskiert nicht nur Rückfragen des Finanzamts, sondern angreifbare Beratung.
Dieses kompakte Update-Seminar vermittelt Ihnen einen strukturierten Überblick über die aktuell relevanten Problemfelder – mit klarem Fokus auf deren Bedeutung für Ihre Beratungspraxis. Sie erhalten eine Einordnung der aktuellen finanzgerichtlichen Rechtsprechung, insbesondere der Entscheidung des FG Köln zum Lending, und lernen, welche Konsequenzen sich daraus für vergleichbare Sachverhalte ergeben.
Im Bereich Steuerstrafrecht werden typische Risikokonstellationen bei Kryptomandaten aufgezeigt – einschließlich der Frage, wann aus Deklarationsfehlern ein strafrechtliches Problem wird. Ergänzend erhalten Sie eine fundierte Orientierung zur steuerbilanziellen Behandlung von Kryptowerten, insbesondere zu Ansatz- und Bewertungsfragen sowie zum Umgang mit Kursschwankungen.
Ein besonderer Fokus liegt auf der praktischen Arbeit mit Steuerreports: Sie erfahren, wo typische Fehler entstehen, welche Datenprobleme regelmäßig auftreten und wie Sie Reports kritisch prüfen und in belastbare steuerliche Ergebnisse überführen.
Das Seminar richtet sich an Steuerberater und Rechtsanwälte mit bestehenden Krypto-Mandaten, die ihre Beratung auf eine verlässliche Grundlage stellen und typische Fehlerquellen systematisch vermeiden möchten.
Die Veranstaltung wird mit 5 Stunden nach § 15 FAO (Steuerrecht) sowie nach § 5 der WIRE-Zertifizierungsrichtlinie anerkannt.