Krypto-Assets im Strafrecht: Risiken erkennen. Mandate sicher führen.
Krypto-Assets gewinnen in Strafverfahren zunehmend an Relevanz – und bergen für Berater erhebliche Haftungs- und Fehlberatungsrisiken. Wer Mandanten mit Krypto-Bezug betreut, muss verstehen, wie Ermittlungsbehörden vorgehen und welche strafrechtlichen Konsequenzen drohen.
Das Seminar zeigt praxisnah, wie Staatsanwaltschaft und Ermittlungsbehörden Krypto-Assets identifizieren, Transaktionen auswerten und Vermögenswerte sichern – u. a. aus Sicht eines Oberstaatsanwalts. Sie erhalten Einblicke in die tatsächliche Ermittlungs- und Verfahrenspraxis.
Im Fokus stehen Durchsuchung, Beschlagnahme und Einziehung sowie die aktuelle BGH-Rechtsprechung zur Wertersatzproblematik. Anhand konkreter Praxisfälle aus Betrug, Cybercrime, Geldwäsche und Darknet-Kontexten lernen Sie, typische Risikokonstellationen frühzeitig zu erkennen und Mandate sicher zu steuern.
Für Berater bedeutet das: mehr Sicherheit in der Mandatsarbeit, belastbare Argumentationslinien und ein realistisches Verständnis der strafrechtlichen Praxis.
Das Seminar richtet sich an Rechtsanwälte und Steuerberater mit Krypto-Bezug, insbesondere Absolventen des Lehrgangs „Zertifizierter Berater für Kryptowerte & Steuern“.
Für Fachanwälte im Strafrecht werden 3 Stunden gemäß § 15 FAO anerkannt. Zudem können Fortbildungsstunden gemäß § 5 der DAA-Zertifizierungsrichtlinien sowie § 5 der WIRE-Zertifizierungsrichtlinien angerechnet werden.